<<
>>

Erste Eindrücke

Erste Eindrücke

Nach dem ich vor etwa zwei Wochen nach gutem Zureden und guten Wünschen den Entschluss gefasst habe, mal ein Trainingsexperiment zu wagen, ging es natürlich erst mal dadran das ganze etwas zu planen und nicht einfach so drauf los zu experimentieren. Für die Hilfe darf ich mich da schon mal bei Marcel, Benjamin und Thomas bedanken.

 
Vorbereitungen
Als erstes war die Frage, wie viele Kalorien und damit Nährstoffe brauche ich eigentlich, um einen Masse- bzw. Muskelaufbau zu erreichen. Bei der Berechnung habe ich auf dieses Video von Mic Weigl zurückgegriffen, dessen Videos ich ja bereits hier erwähnt habe:

 

Das ergab bei meinem aktuellen Gewicht von 85 kg folgende Werte:

Grundumsatz ca. 2450 kcal
für den Aufbau zusätzlich ca. 300 kcal
an Trainingstagen zus. ca. 550 kcal
Gesamt ca. 3300 kcal

Daraus ergibt sich eine Nährstoffverteilung von 65 g Fett, 245 g Eiweiß und 415 g an Trainingstagen

Etwas einfacher ist die Faustformel, die mir Marcel mitgegeben hat, die im Übrigen bis auf das Eiweiß, auf ähnliche Werte kommt: pro Tag etwa 400 g Kohlehydrate und zu jeder Mahlzeit etwa 30 g Eiweiß. Da Marcel sich immer sehr bewusst ernährt, muss er auf das Fett keine besondere Rücksicht nehmen (außer wenn es mal zu wenig ist, dann hilft eine Hand voll Nüsse).

Überraschender Start
Und für alle die jetzt gerade eine Frühlingsdiät machen. Für mich war es gar nicht so einfach diese doch recht hohe Anzahl an Kalorien zu erreichen (und oftmals schaffe ich es noch immer nicht). Es geht ja auch nicht darum, irgendwie etwas zu Essen (dann wärs einfach: ich liebe Gummibärchen, Erdnüsse und Cashews). Sondern dabei vernünftige Lebensmittel zu verwenden. Wie oft im Frühjahr führe ich also recht genau Buch, was ich esse, nur dass das Ziel diesmal ein anderes ist. Und ja, dass Essen muss regelrecht trainiert werden.

Apropos Training. Das habe ich nicht groß umgestellt, nur ein zusätzlicher Trainingstag. Meine Woche sieht so aus: Montags Schwimmtraining, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag Studio. Dabei verwende ich einen Drier-Split mit folgender Aufteilung: 1. Beine / Trapezius 2. Lat / Bizeps 3. Brust / Schulter / Trizeps und jeweils einmal die Woche Waden und Bauch.

Auswirkungen und Begleiterscheinungen
Ich bin ein geduldiger Mensch – hoffe ich zumindest – von daher habe ich für die ersten Wochen keine besondere Veränderung erwartet. Ich muss mich ja auch erst einmal herantasten – vor allem was die Kalorienanzahl angeht. Was ich bemerkt habe ist, dass ich im Moment mein Leben aufmerksamer Plane oder besser Organisiere. Ich kaufe bewusster ein und versuche Dinge zu erledigen, wenn sie anfallen. Hoffentlich hält das an, ist schon ganz praktisch. Woran das liegt? Keine Ahnung. Wenn ich rausfinde, berichte ich davon.

Im nächsten Bericht werde ich dann mal meinen genauen Trainingsplan dokumentieren und ein paar meiner Mahlzeiten vorstellen, die ich so esse. Wie immer seid ihr natürlich aufgerufen, eure Meinung zu sagen: zu meinen Berechnungen, dem Trainingsplan oder euren eigenen Erfahrungen.

Share

Das könnte euch ebenfalls interessieren:

  1. Weihnachten bei den Sportlern

Einen Kommentar schreiben